Graphit


Mythologie und Geschichte:
Graphit kommt aus dem Griechischen (graphein), was soviel wie schreiben bedeutet. Die Tatsache das, Graphit auf Papier durch abreiben, eine graue Ablagerung hinterlässt, erlaubt es uns, mit Bleistiften zu schreiben.

In der La-Tène-Zeit, der späten Eisenzeit in Mitteleuropa, wurde der Graphit zum schwärzen von keramischen Gefäßen benutz. Hierzu verwendete man oft, Graphite aus dem Vorkommen bei Passau.
 

Zur heutigen Zeit ist der Graphit ein wirtschaftlich sehr wichtiges Mineral. Man möge sich nur einmal vorstellen, was man ohne ihn gerade hinsichtlich der Verwendung bei Bleistiften, machen soll.

Fundorte:
Hauptsächlich abgebaut wird Graphit vor allem in China, Korea, Madagaskar, Simbabwe, Brasilien und Indien. Die aktiven Graphitbergwerke in Europa gehören der Vergangenheit an.

In den 1960er-Jahren nahm noch Österreich den zweiten Platz unter den Graphit erzeugenden Ländern ein. Damals befand sich der Bergbau noch in Kaisersberg bei St. Michael in der Steiermark. In Deutschland war der Graphit-Bergbau von Kropfmühl/ Bayerischer Wald bedeutsam
.

( aus www.mineralienwissen.de )